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Die Briefe der Witwe "Dachamunzu" - die Dachamunzu-Affäre
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| Einleitung
- um was geht es?
Die Dachamunzu-Affäre ist wohl eines der spekulativsten und zu gleich interessantesten Themen der Amarna-Zeit. Vielleicht weil so vieles ungeklärt ist, es wenige Beweise für Theorien gibt oder weil es eben einfach nur Platz für subjektive Vorstellungen lässt, ist die Dachamunzu-Affäre ein beliebtes "Kapitel" zu dem scheinbar jeder etwas sagen will, aber - aufgrund der fehlenden Beweise - doch nicht so recht dazu im Stande ist. Es geht - zunächst einfach gesagt - um die Frage welche Witwe der Amarna-Familie dem Hethiterkönig Schuppiluliumas Briefe schrieb, in welchem sie um einen Mann zum Heiraten bat, da ihr Mann verstorben war:
Diese Briefe (es gab mehrere Anfragen der Königin) haben sich nur in hethitischen Quellen erhalten. Man sollte denken, dass die Identifizierung der beteiligten Personen kein Problem darstellen sollte, da zum Einen alle Namen in Keilschrift erhalten sind und zum Anderen sich viele Wissenschaftler jahrelang mit dem Studium alter Schriften beschäftigen. Dennoch stellt diese Identifizierung eines der größten Probleme in der Ägyptologie dar. Die Namen sind zwar in Keilschrift erhalten, dennoch zeigen sie viele Gemeinsamkeiten und Ähnlichkeiten auf, was durch den "schattenhaften" Hintergrund der letzten Jahre der Amarna-Periode noch erschwert wird. Weiterhin wird die Königin zwar als "Dachamunzu" bezeichnet, dennoch bringt diese Benennung keine Hinweise "wer" diese Königin war, da Dachamunzu nur ein Titel ist : = t3 hm.t njsw.t = Königsgemahlin. Die Bitte der Königin hatte zunächst Erfolg. Schuppiluliuma entsandt einen seiner Söhne "Zananza" nach Ägypten. Aus hethitischen Quellen geht hervor, dass Zananza niemals in Ägypten ankam, sondern unterwegs ermordet wurde:
Dieser Mordanschlag führte schließlich dazu, dass Schuppiluliuma militärisch offensiv gegen Ägypten vorging, woraus kriegerische Auseinandersetzungen folgten. Bei der Frage wer nun Dachamunzu war, müssen zunächst verschiedene hinreichende Bedingungen zu Klärung erörtert und diskutiert werden. Es geht zum Einen um den damaligen politischen Hintergrund, der sich anhand der Amarna-Korrespondenz rekonstruieren lässt, zum Anderen auch um die Fragen wer die "handelnden" Personen Nipchururija und Ach(et)-cheperu-re (eventuell auch Zananza) waren. Ohne den Versuch der Klärung der Identität dieser Personen - auch wenn einige Aspekte subjektiven Theorien der Wissenschaftler unterliegen (die jedoch ausgelotet werden) - und des politischen Hintergrundes kann kein Versuch der objektiven Erhellung der Frage "wer war Dachamunzu" begonnen werden.
Zu dem Thema "Dachamunzu-Affäre" gibt es durchweg einiges an Literatur. Die meisten Hinweise hierzu finden sich innerhalb der Bücher zur Amarna-Zeit. Schlögl gibt als weiterführende Literatur beispielsweise an: E. Hornung: Untersuchungen zur Chronologie und Geschichte des Neuen Reiches, Wiesbaden, 1964. C. N. Reeves: The Complete Tutankhamun: The King, The Tomb, the Royal Treasure. London, 1990. R. Krauss: Das Ende der Amarnazeit. Hildesheim, 1981. W. Helck: in MDIK 37. 1981, 207-215. D. B. Redford: Akhenaten, The Heretic King. Princeton, 1984.
Ich selbst stütze mich bei meinen Ausführungen auf folgende Bücher: H. A. Schlögl: Echnaton- Tutanchamun. Daten, Fakten, Literatur. Wiesbaden, 1993. E. Hornung: Echnaton- Religion des Lichts. Düsseldorf, 2001 (2. Aufl.). C. El-Mahdy: Tutanchamun. Leben und Sterben des jungen Pharaos. München, 2000. J. v. Beckerath: Chronologie des pharaonischen Ägyptens. Mainz, 1997. M. Gabolde: Das Ende der Amarnazeit. In: Grimm/Schoske (Hrsg.) Das Geheimnis des goldenen Sarges. München, 2001. 9-42. T. Kühn: Bewegende Schicksale - Nofretetes Töchter. In: Kemet 1/2002, 22-27. Katalog der Wanderausstellung: Tutanchamun. 1980. Meines Erachtens ist es nicht leicht sich mit diesem Thema auseinander zu setzen, da die Fülle von Literatur auch eine Fülle von Ansichten und Auffassungen impliziert. Da die Klärung der oben genannten Frage nur mit Hilfe der fachwissenschaftlichen Meinungen transparent gemacht werden kann, werde ich im Laufe der folgenden Ausführungen stets die diversen Meinungen der Ägyptologen aufführen.
Die historischen Ereignisse die zwischen dem 17. Jahr der Herrschaft Echnatons und dem 1. Jahr der Regierung Tutanchmuns liefern uns die hethitischen Archive von Boghazköy, in welchen die Korrespondenz zwischen der Witwe Dachamunzu und dem Hethiterkönig Schuppiluliuma erhalten blieb. Um die Texte zu lesen - die eindeutig für die Klärung der oben genannten Frage notwendig sind, klicke bitte hier: Korrespondenz: Die Briefe - oder Mannestaten Schuppiluliumas: Die Briefe zeigen demnach deutlich, das die Korrespondenz der Witwe mit dem Hethiterkönig zunächst eindeutig in die Zeit der Einnahme von Karkamisch einzuordnen ist, woraufhin später noch eingegangen wird. Neben diesen Briefen gilt auch der Brief EA 155 von Abimilki aus Tyros als wesentliche Hilfe zur Klärung einiger bedingender Faktoren. Dieser enthält zwei wichtige Angaben:
Hinsichtlich der nachfolgenden Ausführungen beziehe ich mich auf die erwähnten Korrespondenzen!!
Der ägyptische König Nipchururija ist der entscheidende König der gestorben ist, und mit Hilfe welchem - theoretisch - die Identität Dachamunzus geklärt werden könnte. Hierbei ergeben sich jedoch einige Probleme: Nipchururija war - aus sprachwissenschaftlicher Sicht - der keilschriftliche Thronname Echnatons, als auch Tutanchamuns, so dass beide als "gestorbener" Pharao zunächst in Frage kämen. Selbst wenn geklärt wäre, dass Nipchuruija mit Echnaton gleichzusetzen wäre, gäbe es immer noch das Problem der Witwe, da Echnaton sowohl Nofretete zur Gemahlin hatte, als auch Kija und Meritaton. Doch zuerst zur Klärung des mysteriösen Nipchururija: Die Fachwissenschaftler haben die Briefe der Witwe sowohl nach der Herrschaft Echnatons datiert, als auch in die Zeit nach Tutanchamun. Für beide Datierungen gibt es Hinweise und Widersprüche. Gründe für die Datierung nach Tutanchamun (d.h. Tutanchamun = Nipchururija):
Gründe dagegen, d.h. für die Theorie Echnaton =Nipchururija:
Diese Auflistung der möglichen Gründe für den Ein oder Anderen zeigt, dass Echnaton sehr wahrscheinlich mit Nipchururija gleichzusetzen ist. Dennoch darf Tutanchamun diesbezüglich nicht aus den Augen verloren werden, da bis heute nicht alle Fakten "auf dem Tisch liegen" und demnach - zumindest theoretisch - alles noch möglich ist. Durch die Identifizierung Echnatons mit Nipchururija ist Anchesenamun als Schreiberin - wie El-Mahdy oder Beckerath annehmen - auszuschließen, so dass Nofretete, Kija und Meritaton als mögliche "Dachamunzu" in weitere Überlegungen einzuschließen sind.
Eine weitere Klärung zur übergeordneten Fragestellung "wer war Dachamunza" bedarf die Frage nach der Identität der/des Ach(et)-cheperu-re. Ich habe zunächst "der/des" geschrieben, weil der Thronname zwei Königen zuzuordnen ist. Zum Einen hatte Semenchkare den Thronnamen Djosercheperure inne, wonach nach Echnatons Tod der Zusatz "Anch-chperu-re" beigefügt wurde. Weiterhin ist eine Königin (in seltenen Fällen) eindeutig belegt, welche den Thronnamen "Anchet-cheperu-re" hatte. (Die Endung (e)t, weist auf die weibliche Form hin.) Einen Hinweis auf die Alleinherrschaft der mysteriösen Königin namens "Anchet-cheperu-re" lieferte zuerst der ägyptische Priester Manetho (um 300 v.Chr.) in seiner "Geschichte Ägyptens". Aus diesen Abschriften ist zu entnehmen, dass Amenhotep III. und sein Sohn Echnaton in der Reihenfolge der 18. Dynastie die "Plätze" 9 und 10 einnehmen. Auf dem folgenden Platz - demnach Platz 11 - wird eine Königin aufgeführt, von der nur der Thronname erhalten blieb: Anchet-cheperu-re. Auf dem 12. Platz erscheint ein König mit dem selben Thronnamen: Anch-cheperu-re. Aus Manethos "Geschichte Ägyptens" ergibt sich demnach ein Bild, bei welchem auf Echnaton eine alleinregierende Königin folgte, die dann von einem König mit dem selben Thronnamen abgelöst wurde. Selbst dieses Problem der Identifizierung scheint nicht einfach zu lösen. Die Ansichten der Fachwissenschaftler reichen weit auseinander: Eindeutig (?) ist jedenfalls, dass Kija nicht die gesuchte Anchet-cheperu-re ist, da sie lediglich Königsgemahlin, aber keine Große Königliche Gemahlin, geschweige denn Königin bzw. Alleinherrscherin war. (Zu diesem Fragezeichen siehe den letzten Beitrag ganz unten). El-Mahdy vermutet beispielsweise, dass Nofretete zunächst als Mitregentin unter Echnaton eingesetzt wurde und dadurch den Namen Semenchkare Djosercheperure bekam. Nach der Auffassung der Autorin waren Semenchkare und Nofretete demnach ein und die selbe Person, die nach dem Tod Echnatons weiterhin die Titel Anchet-cheperu-re annahm.
Nofretete
Möchte man hingegen den Ausführungen von W. Helck (Das Grab 55 im Königsgräbertal) Glauben schenken und zwar dass die Mumie in KV 55 die eines Mannes nämlich Semenchkares ist, kann die Theorie Nofretete=Semenchkare verworfen werden - nicht jedoch die Annahme Nofretete = Anchet-cheperu-re. Eine ganz andere Theorie vertritt hingegen M. Gabolde: Für ihn besteht kein Zweifel, dass Meritaton die Alleinherrscherin Anchet-cheperu-re war. Belegt ist, dass sie mit Echnaton verheiratet war und die Rolle der Großen Königlichen Gemahlin inne hatte. Daraus leitet sich jedoch ab, dass Nofretete zu diesem Zeitpunkt bereits verstorben war, womit ihr Tod - anders als bei El-Mahdy - vor dem Tod Echnatons lag. Als einziger Hinweis auf den früheren Tod der Nofretete gilt ein Uschebti, das Nofretete als Nachfolgerin unwahrscheinlich macht (vgl. Gabolde). Die Theorie Meritaton =Anchet-cheperu-re macht er vorrangig an zwei Indizien fest:
Rekonstruktion der Stele: University College 410
Aus der genannten Stele kann man - so Gabolde - drei Schlussfolgerungen ziehen: Zum Einen folgt hinter der Darstellung der Anchet-cheperu-re Anchesenamun, die nun die Rolle ihrer älteren Schwester einnimmt. Zum Anderen scheinen Echnaton und Nofretete verstorben zu sein (dies macht er an der Körperhaltung der beteiligten Personen fest), so dass aus diesen beiden Schlussfolgerungen automatisch eine dritte folgt: Achet-cheperu-re kann nur Meritaton sein! Er geht sogar soweit und postuliert eindeutig: "Im Grab des Merire I. in Amarna ist sie (die Person Anch-cheperu-re - ohne et-Endung) neben der Königsgemahlin Meritaton dargestellt; ihre (die Person) Beischriften in diesem Grab und auf einem heute verschollenen Reliefblock aus Memphis sind ausschließlich männlich und lassen keinen Zweifel, daß es sich um einen Mann handelt, der von der Pharaonin Anchet-cheperu-re...Neferneferuaton zu unterscheiden ist. Da seine Gemahlin Meritaton nur den Titel Königin trägt, muß seine Herrschaft vor der von Anchet-cheperu-re [...], die mit Sicherheit als Meritaton identifiziert werden kann, angesetzt werden." (Gabolde, 2001, 30).
Als Gemahl der Meritaton muss Semenchkare aber mindestens den Status
eines "Königssohnes" gehabt haben - was durchaus der Fall
gewesen sein kann, wenn er mit Zananza zu identifizieren wäre. Als
König musste Semenchkare - dieser Theorie zufolge - einen Thronnamen
(bzw. in seinem Falle zwei) haben, woraufhin er die männliche Form des
Thronnamens seiner Gemahlin bekam: Anch-cheperu-re
Wie aufgezeigt kann bis zum heutigen Tage nicht eindeutig gesagt werden, wer nun Dachamunzu war. Im Endeffekt können es nur Nofretete; Kija oder Meritaton sein, wobei Meritaton als Favoritin gesehen werden kann. Eine eindeutige Antwort auf die Frage "Wer war Dachamunzu" lässt sich demnach nur geben wenn weitere Beweise gefunden werden. Im Nachfolgenden Findest du eine kleine Auflistung, welcher Ägyptologe wen für Dachamunzu hält:
Die Möglichkeit Kija = Dachamunzu nach Helck In dieser Liste verwundert zunächst ein Name: der der Kija! W. Helck ist der einzige unter den genannten Autoren, der diese Theorie vertritt. Spricht das gegen den Wahrheitsgehalt seiner Annahmen? Theoretisch nein, doch wollen wir uns seine Theorie einmal genauer ansehen: Oben findest du den Satz : "Eindeutig ist jedenfalls, dass Kija nicht die gesuchte Anchet-cheperu-re ist, da sie lediglich Königsgemahlin, aber keine Große Königliche Gemahlin, geschweige denn Königin bzw. Alleinherrscherin war." Aber muss Dachamunzu wirklich die mysteriöse Königin gewesen sein? Der Schreiber der hethitischen Briefe schrieb - so Helck - "Die Königin der Stadt (!) Ägyptens" und nicht nur die Königin! Dieses sprachliche Indiz deutet wohl darauf hin, dass der Schreiber in vollem Bewusstsein, die diplomatische Rangstellung der "Dachamunzu" beachtet hat und demnach nicht "Große Königliche Gemahlin" schrieb, sondern Königin, bzw. "Gattin des Königs", was darauf hinweist, dass diese Dachamunzu nicht die höchste Stellung im Land inne hatte. Nach dieser Aussage, gab es also noch höher gestellte Frauen im land Ägypten als diese Dachamunzu - wenn wir davon ausgehen, dass die mysteriöse Dame nicht zwangsweise mit der Anchet-cheper-re übereinstimmen muss. Doch welche Indizien gibt es dafür? Nun führt Helck diesbezüglich beispielsweise den Brief EA 155 an Echnaton an. Dieser Brief stammt von Abimilki von Tyros. Er bezeichnet sich selbst als "Diener der Majati" [Meretaton] und seine Stadt Tyros als "die Stadt der Majati". daraus folgt der Schluss, dass Meretaton zu dieser Zeit die ranghöchste Dame des Landes war und die Stadt Tyros die Einkünfte an ihren Haushalt abgab. Ein weiterer Brief (EA 10) bestätigt Meretamun als ranghöchste Dame des Landes. Dieser Brief wurde von dem babylonischen König Burnaburia verfasst. In diesem heißt es: "Majatim, deine Tochter von der ich gehört habe". In einem weiteren Brief des babylonischen Königs wird folgendes gesagt: "Ich schicke dir 10 Stücke echten Lapislazuli als dein Ehrengeschenk und an die Herrin des Hauses 20 echte Lapislazuliperlen, denn Majatu hat kein freundliches Wort dafür gehabt, dass ich wieder gesund geworden bin, und sie hat sich auch nicht meinetwegen besorgt gezeigt" (zit. nach Helck 2001). Aus diesem Briefinhalt geht hervor, dass es neben der Majati (Meretamun) eine weitere Herrin des Hauses gab, an welche die 20 Lapislazuliperlen geschickt wurden. Da Meretamun die ranghöchste Dame war, kann Nofretete als "Herrin des Hauses" ausgeschlossen werden. Wahrscheinlich war sie bereits verstorben. Demnach bleibt nur noch Kija. Eine weitere Überlegung Helcks - die mich persönlich an den Theorien Meretamun/Nofretete/Anchesenamun = Dachamunzu zweifeln ließen - war, dass Dachamunzu durch die Bitte an den König Schuliuliuma (er möge ihr doch einen seiner Söhne schicken, damit sie ihn heiraten könne und er dadurch Pharao würde) quasi Hochverrat beging. Würde eine königliche Dame, die aus Ägypten stammt, wirklich einen ausländischen König auf den Thron der Beiden Länder setzen? Und nicht nur dies, Dachamunzu bezeichnete ägyptische Gesandte in den Briefen als tepnumar = Schande. Diese Dachamunzu-Affäre gleicht demnach einem Staatsstreich, durch welchen die Verfasserin - bei Fehlschlag - nicht geehrt weiter gelebt haben könnte. Der Versuch einen ausländischen Königssohn misslang, da Zannaza auf dem Weg nach Ägypten ermordet wurde. Da Meretaton als Achet-cheperu-re infrage kam und schließlich Semenchkare ehelichte, lebte sie folglich "in Frieden" weiter. Ebenso Anchesenamun, die nach dem Tod Tutanchamuns Eje heiratete und noch eine gewisse - wenn auch kurze - Zeit belegt werden kann. Im Gegensatz zu Kija: Nach Echnatons Tod (unter der Annahme, dass sie nicht vor ihm starb) verschwand sie plötzlich aus allen Quellen. Helck vermutet diesbezüglich, dass sie die Dachamunzu war und aufgrund des Hochverrats nicht weiter leben durfte, ebenso auch kein Begräbnis erhielt. Ebenso ihre Tochter. Sollte diese Theorie der Wahrheit entsprechen, wäre es auch gleichzeitig die logische Erklärung, warum in KV55 so viele Grabbeigaben von ihr entdeckt wurden: sie konnte sie nicht mehr benutzen, da sie aufgrund des Staatsstreiches kein Begräbnis erhalten hatte. Quelle des letzten Abschnittes: W. Helck: "Das Grab 55 im Königsgräbertal" (2001) ZU guter letzt muss gesagt werden, dass Helcks Theorie scheinbar schlüssig ist und viele offenen Fragen bezüglich KV 55 und der Dachamunzu-Affäre klären kann. Dennoch ist möglicherweise nicht das letzte Wort gesprochen. Wir hoffen auf neue Beweise!
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