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Einleitende Worte: zit.n.: J.H.Breasted KV 34 die Ruhestätte des Pharaos Lobeshymnus der Priester auf Thutmosis III.
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Einleitende Worte zit.n.: J.H. Breasted: "Geschichte Ägyptens" (1957) S.195. Die nachfolgenden Worte zeigen die Charakterisierung Thutmosis III. nach J.H. Breasted. Sie dienen der Einführung in diese Rubrik....lass dich verzaubern :-) "Die Persönlichkeit Thutmosis des Dritten steht klarer und lebendiger vor uns als die irgendeines Königs im alten Ägypten, mit Ausnahme von Echnaton. Wir sehen in ihm einen Menschen von einer unermüdlichen Energie, wie wir sie bei keinem Pharao der frühen oder späten Zeit wiederfinden; den Vielgewandten, der in einer Mußestunde Prunkgefäße entwirft, den scharfblickenden Verwalter des Reiches, der mit der einen Hand seine Heere nach Asien führt, mit der anderen die gewissenlosen Steuereintreiber zermalmt, den klugen Politiker während mancher Krise am Hofe, und den ersten großen Feldherrn des alten Orients. Seine Regierung bedeutet eine Epoche nicht nur in der ägyptischen Geschichte, sondern in der Geschichte der ganzen damaligen Welt. Noch nie zuvor hatte ein einziges Hirn die Schicksale eines so großen Volkes geschaffen und seine Hilfsquellen so zentralisiert, so dauerhaft und zugleich beweglich gestaltet, daß sie Jahre hindurch auf einen anderen Kontinent einen unaufhörlichen Einfluß ausüben konnten. Das Genie, welches aus einem obskuren priesterlichen Amt sich aufschwang, um solches zum ersten Mal in der Geschichte zu erreichen, erinnert uns an einen Alexander oder Napoleon. Thutmosis schuf das erste wirkliche Weltreich und wurde so zu der ersten Persönlichkeit mit universellen Zügen, zu der ersten überragenden Heldengestalt. Von den Festungen Kleinasiens und den Marschgegenden des oberen Euphrat, von den ägäischen Inseln und den Sümpfen Babyloniens, von den fernen Küsten Libyens und den Oasen der Sahara, von den Terrassen der Somaliküste und den Katarakten des oberen Nils haben die Fürsten seiner Zeit seiner Größe ihren Tribut dargebracht. Seine gebietende Gestalt, die sich wie eine Verkörperung der gerechten Strafe unter den alltäglichen Verschwörungen und verräterischen Anschlägen der kleinen syrischen Stadtfürsten erhob, muß die Atmosphäre der orientalischen Politik gereinigt haben, wie ein starker Wind giftige Dünste vertreibt. Sein strafender Arm blieb drei Generationen lang bei den Leuten von Naharina in gefürchtetem Andenken. Man pflegte bei seinem Namen zu schwören, und noch Jahrhunderte, nachdem sein Weltreich in Stücke zerfallen war, schrieb man seinen mächtigen Namen als ein Zauberwort auf Amulette."
Dies könnte darauf hinweisen, dass sie möglicherweise eine Schwester bzw. Halbschwester Amenhotep I. war oder aber auch die des Thutmosis I. Letzteres würde allerdings die Legitimationstheorie verwerfen, es sei denn sie entstammte einer entfernten Königslinie. Die Herkunft Thutmosis I. Aa-cheper-ka-Ra ist ebenfalls ungewiss. In den historischen Quellen wird eine gewisse Seni-seneb als Königsmutter genannt: "geboren von der Königsmutter seni-seneb" (Höber-Kamel 2002). Stimmt man der Legitimationstheorie zu, ist davon auszugehen, dass Seni-seneb bzw. der unbekannte Vater Thutmosis I. nicht königlicher Herkunft gewesen sein kann. Prof. William Murnane (1997) bezeichnet Thutmosis I. daher als "Bürgerlichen". Mit seiner Großen Königlichen Gemahlin Ahmose hatte der 3. Pharao der 18. Dynastie zwei Töchter: Hatschepsut und Neferu-biti (im oberen Stammbaum nicht aufgeführt). Die jüngere Tochter Neferu-biti starb bereits in jungem Alter. Von Thutmosis I. sind drei weitere Söhne bekannt: Amun-mose, Wadj-mose und Ra-mose. Wobei nicht gesichter ist, ob diese drei Söhne aus dieser Ehe hervorgingen oder von einer Nebengemahlin abstammen. Wahrscheinlicher ist, dass sie die Söhne Mutnofrets sind, da diese in der Totenkapelle des Königs neben den Prinzen abgebildet wurde. Auf dieser Darstellung wird Mutnofret mit der Uräusschlange abgebildet und ihr Name wird in einer Kartusche geschrieben. Demzufolge schloss J. Tyldesley daraus, dass Mutnofret möglicherweise die erste Große Königliche Gemahlin war, die jedoch während der Regierungszeit starb, deren Platz anschließend Ahmose einnahm. Diese Theorie schließt jedoch nicht aus - so Höber-Kamel - dass es zwei Damen namens Mutnofret im Leben des Thutmosis I. gab.
Thutmosis III. verewigte seine Mutter beispielsweise durch eine Statue die im Amun-Tempel von Karanak aufgestellt wurde, auf den Pfeilern in seinem Grab und an den Wänden seines Totentempels, auf welchen sie als "Fürstin groß an Lob, die Gottesgemahlin und Große Königsgemahlin, die Königsmutter Isis" bezeichnet wird. Nach Höber-Kamel ist aber zu vermuten, dass ihr dieser Titel nachträglich zuteil wurde. Thutmosis III. heiratete seine Milchschwester Sat-Jah, die Tochter seiner Amme Ipu. Zusammen hatten sie drei Kinder: einen Sohn Amen-em-hat, Nefertari eine Tochter und einen weiteren Sohn Sa-amun. Nach dem Jahr 33 der Regierung Thutmosis III.erscheint Sat-Jah nicht mehr auf Denkmälern oder anderen erhaltenen Artefakten, ebenso die beiden Söhne. Es ist zu vermuten, dass sie wenige Zeit zuvor verstarben. An die Stelle der Großen Königlichen Gemahlin trat Merit-Ra-Hatschepsut, mit der Thutmosis III. drei weitere Kinde hatte: der Thronfolger Amenhotep II. die ältere Tochter Merit-Amun und eine jüngere Tija. Von einer weiteren Tochter zeugt einzig und allein eine Inschrift auf einem Skarabäus deren Namen Baket lautete. Als Nebenfrauen Thutmosis III. sind Manhat, Manawa und Mahnta. Thutmosis III. und Hatschepsut Thutmosis III. - der zunächst Imutef-Priester ist -kommt nach dem Tod seines Vater Thutmosis II. offiziell auf den Thron Ägyptens. Da der junge Pharao anscheinend noch ein "Falke im Nest", d.h. noch zu jung ist um alleine zu regieren, übernimmt seine Stiefmutter und Tante Hatschepsut die Regierungsgeschäfte für ihn. Als Belegbeispiel nennt T. Schneider einen Passus aus der Autobiographie des Ineni:
Es gibt Zeugnisse die uns zeigen, dass Thutmosis III. in den ersten Jahren seiner bzw. Hatschepsuts Regierung politische Entscheidungen offiziell traf. Hierzu zählt exemplarisch der Erlass aus dem 2. Jahr der Regierung, über den Neubau des Tempels in Semna (für den Gott Dedwen) oder die Ernennung von Priestern im Jahr 3. Später ließ sich Hatschepsut offiziell als Pharao ausrufen und schließt Thutmosis von seiner legitimen Herrschaft zunächst aus, setzt ihn aber als Mitregend ein. Zu welchem Zeitpunkt sich Hatschepsut als Pharao ausrufen ließ ist unklar. Artefakte und Inschriften auf Denkmälern weisen auf den Zeitraum zwischen dem Jahr 2 und 7 der eigentlichen Herrschaft Thutmosis III. hin. Später zählt sie die vorangegangen Jahre ihres Stiefsohnes zu ihren eigenen Herrscherjahren hinzu und setzt ihn als Mitregenten ein, was beispielsweise an Darstellungen (der junge Thutmosis steht hinter Hatschepsut) zu erkennen ist. Jacq (1996) spricht von Hatschepsut und Thutmosis III als „zwei legitime Pharaonen“, wobei er erwähnt, dass Thutmosis III sich während der Herrschaft Hatschepsuts im Hintergrund aufhält und er erst nach ihrem Tod - im Jahr 22 - den Thron besteigt. Ob der Tod Hatschepsuts gewaltsam erfolgt ist und demnach das Ergebnis innerpolitischer Parteikämpfe gewesen war, kann nicht gesagt werden. fest steht jedoch, dass die Namen der Königin später vernichtet wurden und Denkmäler zerstört. Oft wird vermutet, dass Thutmosis III. für derartige Taten verantwortlich ist und ihre Andenken zerstört hat. Diese Zerstörungsaktionen unter Thutmosis III. sind aber nicht bewiesen, auch wenn architektonische Untersuchungen in den Hatschepsut-Kammern des Amun-Tempels von Karnak darauf hindeuten (Tyldesley). Die Fachwissenschaftler sind sich hingegen einig, dass die Zerstörungsaktionen frühestens im Jahre 20 der Alleinherrschaft Thutmosis III. und damit in seinem 42. Regierungsjahr stattgefunden haben. Diese Tatsache deutet nicht auf eine emotional geladene Zerstörungswut des Pharaos, geschweige denn auf einen von Hass erfüllten Racheakt, gerade weil wir Thutmosis III. als intelligenten, durchdachten Menschen kennen. Ganz im Gegenteil zu der Zerstörungsaktion der Bauten, Denkmäler und Namen stellte Thutmosis III. zu Beginn seiner Alleinherrschaft die "Chapelle Rouge" der Hatschepsut fertig (ordnete sie aber schließlich seiner eigenen Leistung zu), dergleichen geschah mit dem 8. Pylon in Karnak. J. Tyldesley gibt für die Zerstörung der Denkmäler der Königin einen einfachen aber durchaus logischen Erklärungsversuch: "Hatschepsuts einziges Verbrechen [...] bestand in der Tatsache, dass sie eine Frau war." Hiermit meint die Ägyptologin, dass Thutmosis III. möglicherweise am Ende seiner Regierungszeit die Meinung vertrat, dass eine Frau, die 20 Jahre auf dem Thron Ägyptens saß, gegen die Maat verstößt. P. H. Schulz hingegen vertritt die Annahme, dass die Zerstörungsaktionen unter die Herrschaft Amenhotep II. fallen, und damit in einen Zeitraum, der nach der Herrschaft Thutmosis III. zu datieren ist. Die geraume Zeit die zwischen dem Tod der Hatschepsut und der Zerstörung ihrer Denkmäler und Namenskartuschen liegt, deutet darauf hin, dass dieses Ursupieren keineswegs auf persönlichen Hass- oder Rachegefühlen beruht, sondern auf politische Gründe zurückzuführen ist (T. Kühn 2001) - unter wem auch immer.
Königstitulatur Thutmosis III. Thutmosis III. veränderte im Laufe seiner Herrschaft seine Thronnamen. Insbesondere zu Beginn seiner Alleinherrschaft. A. Tullhoff macht in diesem Zusammenhang auf ein interessantes Detail aufmerksam: Der Nisubitinamen (Thronnamen) ändert sich im Laufe der Herrschaft von Men-cheper-Ra (mn-hpr-R') in Men-cheper-Ka-Ra. Hierdurch entsprachen die letzten beiden Elemente des Namens, denen der Hatschepsut (Maat-Ka-Ra). Tullhof vermutet, dass dieser Namenszusatz auf die gleichrangige Funktion als Pharaos hindeuten soll und Thutmosis III. dadurch nicht mehr auf die Rolle des Mitregenten zurückgedrängt wird (vgl. T. Kühn 2001). Im Folgenden werden die Thronnamen aufgelistet, dabei unterschiede ich zwischen der "ersten" Königstitulatur und der (zu Beginn der Alleinherrschaft) folgenden:
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